FundBruchstücke – oder: die Präsenz im Dazwischen

Fürchtet euch nicht! (Mt 28,10)

Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen (Apg 6,2)

Ist nicht das Leben mehr als Nahrung (Mt 6,25)

Sei mir ein schützender Fels (Ps 31,3b)

Weise deine Mitbürger zurecht (Lev 19,17)

Entziehe dich nicht deiner Verwandtschaft (Jes 58,7)

Ein Sturm erfüllte das ganze Haus (Apg 2,2)

Friede sei mit euch! (Joh 20,19)

Harre auf Gott (Ps 42,6)

Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken (Mt 9,9)

Gegen alle Hoffnung hat Abraham voll Hoffnung geglaubt (Röm 4,18)

Wir müssen als die Starken die Schwäche derer tragen, die schwach sind, und dürfen nicht für uns selbst leben (Röm 15,1)

Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt (Mt 10,30)

Er wird den Nationen Frieden verkünden (Sach 9,10)

Wir wissen nicht (Joh 20,2)

Siehe, er schlummert nicht ein und schläft nicht, der Hüter Israels (Ps 121,4)

Es fällt mir schwerer denn je, Gedanken zu Papier zu bringen. Ich deute es als eine Folge, dass das Gegenwärtige das Leben bestimmt und mich im Dazwischen hält. Weil dieses Gegenwärtige so vielfältig ist, komme ich gut damit zurecht, selbst mit diesen „Wortfindungsstörungen“. Sie haben dazu geführt, diese Auswahl aus biblischen Worten, die sozusagen präsent waren, aufzuschreiben.

Barbara Janz-Spaeth, Diözesanleiterin Kath. Bibelwerk e.V., Rottenburg-Stuttgart