Warum ich die Bibel nicht lese

Ermutigt durch den Beitrag von Sebastian Mutke im jüngsten Bibel heute Heft (2 (2018), S. 28f: „Wo das Evangelium zu Hause ist“, möchte ich das Spitzenargument „Männer lesen nicht in der Bibel“ aufgreifen und durch Rückmeldungen aus katholischen Pfarreien ergänzen.

Warum ich die Bibel nicht lese:

Ich lese nicht.
Ich lese nur wenig.
Ich brauche eine Brille.
Ich kenne mich nicht aus in diesem dicken Buch.
Ich verstehe nicht, was ich da lese.
Ich bin sprachlich überfordert.
Ich habe keine Zeit.

Bibellesen hat mir mein Pfarrer noch nie empfohlen.

Bibellesen ist kopflastig.
Bibellesen ist elitär.
Bibellesen ist langweilig.
Bibellesen ist zu trocken.
Bibellesen ist anstrengend.
Bibellesen ist evangelisch.
Bibellesen ist superfromm.
Bibellesen ist lebensfern.
Bibellesen ist nur was für Frauen.
Bibellesen ist nicht wichtig, wichtig ist die Hl. Messe.

Die Bibel ist veraltet.
Die Bibel ist zu fremd.
Die Bibel ist ein zu dickes Buch.

Die Argumente sind nicht erfunden, sondern wurden über Jahre hin von PastoralreferentInnen und GemeindereferentInnen gesammelt. Nehmen wir sie ernst. Wer Augen hat zu lesen, der lese.

Reinhold Then, Diözesanbeauftragter für das kath. Bibelwerk in der Diözese Regensburg

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